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Kurzschluß: Analyse eines leitfähigen Fremdkörpers

Kundenseitig wurde der Ausfall aufgrund eines Kurzschlusses festgestellt. Nach CT-Aufnahmen konnte ein Fremdkörper in einer Baugruppe identifiziert werden. Im Bereich der Verlötung wurde ist ein metallisches Partikel detektiert. Für die weitere Untersuchung wurde dieses geborgen und gereinigt.

Bei dem Fremdpartikel handelt es sich um einen metallischen Span der überwiegend aus Zn und geringen Fe-Anteilen besteht. Dies weist auf einen Ursprung einer verzinkten Stahlkomponente hin. Innerhalb des Gehäuses befinden sich verzinkte Stahlbuchsen, welche am Innenradius Werkstoffungänzen aufweisen. Die Oberflächenmorphologie im Bereich der Ungänzen zeigten zudem vergleichbare Strukturen zu der Span-Oberfläche. Die Beschaffenheit der Ungänzen zeigt sich günstig für eine Spanbildung.
Es ist naheliegend, dass sich der Span von einer Buchse während einem Fertigungsprozess gelöst hat und auf der Baugruppe zum Kurzschluss geführt hat.

Haben Sie Fragen rund um die mikroskopische Analysen oder benötigen Sie entsprechende Laboruntersuchungen? Unser Werkstofflabor berät Sie gerne.

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