Tribologische Schäden

Schäden durch tribologische Beanspruchungen

Unter tribologischer Beanspruchung versteht man die Beanspruchung der Oberfläche durch Kontakt und Relativbewegungen mit einem festen, flüssigen oder gasförmigen Gegenkörper. Die Belastung verursacht in der Regel sekundäre thermische, tribochemische und physikalische Reaktionen zwischen den Elementen bzw. Körpern.

Die wichtigsten Verschleißmechanismen in Folge der tribologischen Beanspruchung sind Adhäsion, Abrasion, Zerrüttung und tribochemische Reaktionen, welche auch überlagert auftreten können.

Eine grobe Unterteilung der Verschleißarten erfolgt in:

  • Gleitverschleiß
  • Wälzverschleiß
  • Schwingungsverschleiß
  • Abrasivverschleiß

Die sichtbaren Folgen der genannten Verschleißarten sind zum Beispiel eine erhöhte Korrosion der Oberfläche, (Partikel-)Ablösungen von der Oberfläche aber auch Risse im Bauteil die an Bereichen mit erhöhtem Verschleiß entstehen können.

Typische Untersuchungen sind hier eine REM-EDX-Analyse der Oberflächen und folgend die Dokumentation und Klassifizierung mikroskopischer Verschleißkennzeichen. Eine metallographische Untersuchung dient hier zur Beurteilung der Tiefe des Verschleißes und der Schädigung des Werkstoffs. Durch eine genaue Beschreibung und Klassifizierung der Schäden lässt sich die Ursache bestimmen und geeignete Abhilfemaßnahmen festlegen.

Reibkorrosion an einer tribologisch beanspruchten Oberfläche
Reibkorrosion an einer tribologisch beanspruchten Oberfläche

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