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5. Werkstoffsymposium

Die Gesellschaft für Werkstoffprüfung mbH, präsentierte ihren Kunden und Geschäftspartnern, in diesem Jahr gemeinsam mit der Allianz wieder einmal hochkarätige Referenten aus Industrie und Forschung. 

Seit dem 30-jährigen Firmenjubiläum im Jahr 2007 lädt die GWP jährlich im Mai zum Werkstoff-Symposium unter dem Motto „Angewandte Werkstofftechnik: Produktentwicklung und Schadensanalytik“. Erstmalig in diesem Jahr fand die Veranstaltung im Novotel Messe München statt, über 75 Entscheider aus dem Kundenkreis der GWP und Allianz besuchten die Veranstaltung.

Nach der Begrüßung durch Dr. Nickl, Geschäftsführer der GWP und Dipl.-Ing. Roland Brandt, Vice President Risk Consulting Germany & Central Europe der Allianz Global Corporate & Speciality AG, berichtete Prof. Hartmut Hoffmann von der TU München über bionische Ansätze an Großwerkzeugen und über die Entwicklung metallischer Klettverschlüsse. Die Zuhörer konnten sich selbst anhand von Testmustern von der Faszination metallischer Klettverschlüsse überzeugen. 

Im Anschluss sprach Prof. Dr. Wolfgang Kollenberg über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Keramik. Informatives über die Möglichkeiten der Energiespeicherung, insbesondere der Wasserstoffspeicherung gab es von Dr. Uwe Albrecht, dem Geschäftsführer der LBST Ludwig-Bölkow Systemtechnik GmbH, zu hören. 

Im zweiten Teil des Symposiums ging es wieder um die Schadensanalyse. Die promovierte Metallkundlerin Dr. Iris Hahn von der SIEMENS AG referierte über die Zuverlässigkeit elektronischer Bauteile bzw. die unterschiedlichen Auffassungen bei Zulieferer auf der einen und Herstellern auf der anderen Seite und die daraus resultierende Schadensanalysen. 

Der Vortrag von Dr.-Ing. Thomas Griggel von der ALLIANZ Risk Consulting GmbH handelte vom Einsatz von Eigenspannungsmessungen zur Beurteilung von Schleifbrand an Windkraftgetrieben.  Auch Dr. Joachim Kinder vom MPA Stuttgart referierte aus dem Bereich der Kraftwerkstechnik: Sein Vortrag über eine umfassende Schadensanalyse an Polendplatten im Hochleistungsgenerator eines Pumpspeicher-Wasserkraftwerks gewährte tiefen Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten der Schadensanalyse. 

GWP-Geschäftsführer Dr. Julius Nickl konnte für den Abschlussvortrag Prof. Dr. Claus Mattheck, KIT Karlsruhe, zum Thema „Denkwerkzeuge nach der Natur“ gewinnen. Der Vortrag stellte sicherlich ein Highlight des Tages dar! 

„Das Geheimnis dieser geometrischen Gemeinsamkeiten liegt in einer Universalform, die in der Natur immer wieder auftaucht“, erläutert Professor Dr. Claus Mattheck, Leiter der Abteilung Biomechanik im Institut für Materialforschung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). „Das spannende an dieser Form ist, dass man sie mit einfachen geometrischen Methoden konstruieren und sofort anwenden kann.“ Mit seiner erfrischenden Art wird er sicherlich allen Sympsoiumsgästen lebhaft in Erinnerung bleiben. 

Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung konnten sich Referenten wie Zuhörer am Buffet stärken und weiteren Fachdiskussionen widmen. 

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