Innovation and Technology Management

Der „TM² - Effect“- Innovationsmanagement 4.0 - Positive Resonanz durch die Harmonisierung von interdisziplinären Innovationszyklen

Das Innovationsmanagement zählt in der heutigen Zeit ohne Zweifel zu den erfolgskritischsten Faktoren für Unternehmen. Die Herausforderungen der Globalisierung, der ökonomischen Dynamik sowie der immer kürzer werdenden Halbwertszeit von Wissen führen dazu, dass die Etablierung eines systematisch betriebenen und dynamischen adaptierbaren Innovationsmanagements mehr denn je die Grundlage für eine nachhaltige Erfolgssicherung für Unternehmen darstellt. Neue Werkstoffentwicklungen (s. Abb. 1) und der Einzug elektronischer Komponenten, die Digitalisierung vormals etablierter mechanischer Komponenten und deren Vernetzung schaffen noch nie dagewesene Herausforderungen auf Industrie und Gesellschaft.

Roadmap-Entwicklung
Abbildung 1: Roadmap der Entwicklung innovativer Werkstoffsysteme: Werkstoffverbunde und Verbundwerkstoffe sowie Oberflächentechnologie und Korrosionsschutz als Treiber zukünftiger Innovationen.

Nur wenn Unternehmen proaktiv neue Innovationen, die dem Markt zeitlich und technologisch einen Schritt voraus sind hervorbringen, lassen sich gezielt Erfolgspotentiale erschließen und langfristig sichern. Unternehmen, die dem Thema Innovationsmanagement angesichts der Herausforderungen im Tagesgeschäft nur passiv begegnen und diesem keine Prioritäten einräumen werden zunehmend und in kürzester Zeit durch mangelnde Wettbewerbsfähigkeit und Weitsicht in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten (s. Abb. 2).

ITM-Globale_Herausforderungen
Abbildung 2: Globale Herausforderungen in der Produktentwicklung und den daraus resultierenden Dienstleistungen: Zukünftig sind wieder Generalisten gemeinsam mit Unterstützung international erfahrener (Fach-)Berater und Manager gesucht.

Wie wichtig das Thema Innovation heutzutage für die Industrie geworden ist zeigt sich nicht nur darin, dass so intensiv wie niemals zuvor über Ideengenerierung, Kreativität und Innovationsfähigkeit geredet wird. Vielmehr lässt sich mittlerweile gar ein Trend ausmachen der sämtlichen Unternehmen vom kleinen Mittelständler bis hin zu globalen Technologiekonzernen in eine Art „Innovations-Aktionismus“ verfallen lässt.

Dieser Trend ist jedoch Chance und Gefahr zugleich. So sollte auch bei diesem Trend kritisch hinterfragt werden, ob mit Innovationsmanagement nach wie vor die Zielsetzung verfolgt möglichst effektiv und effizient neue, serienfähige Innovationen die maximalen Kundennutzen stiften hervorzubringen. Oder ob es mittlerweile nur noch eine „Mainstream-Bewegung“ ist die Unternehmen als Instrument dient sich als innovatives und fortschrittliches Unternehmen zu positionieren (s. Abb. 3).

ITM-Wertorientierung
Abbildung 3: Wertorientiertes Innovations- und Technologie Management (ITM): Steigerung der durchschnittlichen Erfolgsquote durch strukturiertes Vorgehen mit dem GWP TM² Ansatz.

So lohnt es sich durchaus einen genaueren Blick darauf zu werfen, wie Innovationen heutzutage kreiert werden und wie sich das Innovationsmanagement unter dem gesamtheitlichen Aspekt “Innovation2050“ am Beispiel der Automobilindustrie weiterentwickeln wird (s. Abb. 4).

ITM-Schluesselinnovationen
Abbildung 4: Bereichsbezogene Schlüsselinnovationen am Beispiel der Automobilentwicklung in der gesamtheitlichen Betrachtung: Die Harmonisierung und Integration erfordert neue Wege im Lieferantenmanagement

Der klassische Innovationsprozess besteht heutzutage aus einer Vielzahl verschiedenster Trend- und Marktforschungsprozessen mittels denen Ideen generiert werden sollen. Anschließend werden diese Ideen durch klar definierte Entscheidungskriterien in „gute“ und „sehr gute“ Ideen getrennt. Hierzu kommt in der Regel das sogenannte Trichtermodell zum Einsatz.

Am Ende steht ein Selektionsprozess, der aber immer durch dieselben Filter, Beurteilungsraster und Managementhierarchie läuft. Anhand namhafter Beispiele kann gezeigt werden, dass dies nachweislich kreative und marktorientierte Entwicklungen verhindert hat, die durch den Wettbewerb oder kleine, mittelständige Unternehmen („Underdogs“) realisiert wurde (s. Abb. 5).

ITM Tools Klassisch
Abbildung 5: Klassische ITM-Tools entlang des Produktentstehungsprozesses: Die ganzheitliche Kenntnis und Anwendung der Tools von der Strategiephase bis zur Markteinführung erfordern ein breites Fachwissen, langjährige Branchenerfahrung und Methodenkompetenz.

GWP Consulting hat aus mehr als 30 Jahren Industrieerfahrung u.a. in der Mitwirkung bei bahnbrechenden Entwicklungen im Automobilindustrie beim Fahrzeugleichtbau, Einführung neuer Technologien in der Zulieferindustrie und Task Force Einsätzen/ Supplier Management ein eigenes Modell zur Findung und qualitätsgesicherten Markeinführung von Innovationen durch Harmonisierung interdisziplinärer Innovationszyklen entwickelt: Den TM² Ansatz (Triggered-Mode-Modell, s. Abb. 6).

Grundlegende Feststellung dabei ist, dass heute und zukünftig alle Innovationen überall auf der Welt und gleichzeitig jedoch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, Aktivität und Reifegrad ablaufen. Aufgabe eines erfolgreichen „Innovationsmanagements“ und der sog. „Innovations -Translatoren“ ist es nun, diese Parameter von Innovationen zu Harmonisieren und nur die „reifen Innovationen“ in den gewünschten eigenen Produktentwicklungszeitplan zu integrieren.

ITM Harmonisierung
Abbildung 6: TM² (reg.) Ansatz zur Harmonisierung von Entwicklungszyklen bei der Einführung neuer Technologien: Die gezielte „Triggerung“ (spezifisches Lieferantenmanagement) von Schlüsselinnovationen in den gesamtheitlichen Entstehungsprozess z.B. einer neuen Fahrzeuggeneration ermöglicht ein zielgerichtetes Einsteuern „reifer“ Innovationen.

GWP Consulting bietet mit seinen erfahrenen Senior Consultants, verbunden mit den Experten des Laborbereiches und Anwendung der TM² Methode eine hervorragende Basis für die Findung und Begleitung neuer Technologien und Produktionsverfahren in den vorsteuernden Prozessen bis hin zur Baureihen bezogenen Konzeptionierung und prozessgesicherten Serieneinführung (s. Abb. 7).

ITM Entwicklungsablauf
Abbildung 7: Zeitlicher Entwicklungsablauf zur Umsetzung von innovativen Kundenfunktionen in Zielfahrzeuge.