Probenvorbereitung

Probenvorbereitung metallische Zugproben

Standardzugproben an Blechen, Rohren, Guss- und Schmiedeteilen werden nach Angaben der einschlägigen Normen DIN EN ISO 6892-1, DIN 50125 und LN 29512 hergestellt. Bei Blech- und Rohrproben können Streifen mit einer genormten Kopfbreite (z.B. 30 mm bei Zugstab H 20 x 80) entnommen werden, aus denen über Fräsen die erforderlichen Zugstäbe gearbeitet werden.

Für die Untersuchungen an taillierten und gelochten Flachproben sind Proben durch Fräsen und Bohren herzustellen.

Vor dem Fräsen der Zugprobe, muss der Probenrohling auf oberflächliche Beschädigungen wie z.B. Kratzer, Druckstellen o.ä. überprüft werden. Der Probenrohling wird auf einer Fräsmaschine MAHO 600 P mit einfacher NC-Steuerung gefräst. Dazu wird der Rohling in eine, auf die Probengröße abgestimmte Spannvorrichtung eingespannt.

Bei allen Bearbeitungsschritten wird mit geeignetem Kühlschmiermittel gearbeitet, um die Probe vor Erhitzung zu schützen und eine möglichst gute Oberflächenqualität zu erreichen (Rz 20 -40)

Normen: DIN EN ISO 6892-1, DIN 50125, LN 29512

Fräsvorrichtung
Fräsvorrichtung