Metallische Gefüge

Die Metalle und ihre Legierungen sind aufgrund ihrer Vielfalt und Wiederverwertbarkeit heute wie auch zukünftig eine der wichtigsten Stoffgruppen. Somit spielt die Betrachtung der Makro- und Mikrostruktur metallischer Werkstoffe bei allen technischen Anwendungen eine große Rolle. Unterschiedlichste Fragestellungen bedingen eine Untersuchung und Interpretation des Vorganges, welcher zur Bildung oder Veränderung des Gefüges und damit der Eigenschaften geführt haben. Durch komplexe metallographische Präparationsmethoden ist es möglich nahezu alle Gefügebestandteile sichtbar zu machen und mikroskopisch zu bewerten. Von Primärseigerungen aus der Herstellung über Wärmebehandlungszustände bis hin zu feinsten Ausscheidungen an den Korngrenzen. Aufgrund der langjährigen Betrachtung und Bewertung metallischer Werkstoffe gibt es eine Vielzahl an genormten Verfahren zur Bewertung der Gefüge mit einem direkten Zusammenhang zu den mechanisch-technologischen Eigenschaften des Werkstoffes.

Normen: SEP 1520, SEP 1572, SEP 1615, SEP 1614, SEP 1580, SEP 1584, DIN 50192, DIN 50601, DIN 50602, ASTM E45, ASTM E112, DIN EN ISO 642, DIN EN ISO 643, DIN EN ISO 3887, DIN 50600, DIN EN 2950, DIN EN 3114, DIN EN ISO 3785, DIN EN ISO 4499

AL-Druckguss, spießig ausgebildetes ALSi-Eutektikum
AL-Druckguss, spießig ausgebildetes ALSi-Eutektikum
Edelstahl-Austenitische Matrix mit Primärsteigerungen und Deltaferrit
Edelstahl-Austenitische Matrix mit Primärsteigerungen und Deltaferrit