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Max Diedering
Metallographer, Management laboratory-Services
Senior-Expert for Metallography & refractometry

Mail: max.diedering@remove-this.gwp.eu
+49 8106 9941 14

Eigenspannungen und Restaustenit mobil bestimmen

Schleifen, Walzen, Polieren oder Kugelstrahlen wirken sich maßgeblich auf die Eigenspannungen in  der  Werkstoffoberfläche aus und somit auch auf die Bauteileigenschaften. Zugeigenspannungen an der Oberfläche wirken sich beispielsweise negativ auf die Dauerfestigkeit eines Bauteils aus. Dagegen bewirken oberflächennahe Druckspannungen meist eine Erhöhung der Festigkeit, da an der Oberfläche vorliegende An- und Mikrorisse an der Ausbreitung gehindert werden. 

Auch durch unterschiedlich schnelle Abkühlungen eines Werkstücks (z.B. bei Gussteilen) können thermisch induzierte Eigenspannungen entstehen. Die schnellere Abkühlung am Rand kann zu Zugspannungen und zu einer lokalen Überschreitung der Streckgrenze führen, was eine plastische Verformung zur Folge hat. Nach Temperaturausgleich zwischen Rand und Kern kommt es dann wieder zu Druckeigenspannungen im Randbereich. (Eigenspannungen 1. Art) 

Auch Phasenumwandlungen oder die Bildung von Ausscheidungen bewirken eine Verspannung des Gefüges (Eigenspannungen 2.  Art) 

Mit unserem mobilen Röntgen-Diffraktometer bieten wir Ihnen seit Mai 2009 eine hocheffiziente und zerstörungsfreie Methode zur Bestimmung  des Spannungszustandes in Ihren Proben bzw. Bauteilen an. Bei dieser zerstörungsfreien Methode wird die Verspannung des Metallgitters infolge der herrschenden Spannung ermittelt. Des Weiteren ist es möglich den Anteil an Austenit und Ferrit in quantitativ zu bestimmen.  

In Kombination mit einem definierten Materialabtrag durch ambulantes Elektropolieren können die Spannungszustände oder der Restaustenitanteil auch weit unterhalb der Oberfläche bestimmt werden (Tiefenverlaufsmessung). 

Durch den mobilen Einsatz ermöglichen wir Ihnen auch an großen Bauteilen oder  an schwer zugänglichen Arbeitsbereichen die Messungen zerstörungsfrei durchzuführen. So haben wir z.B. die Eigenspannungen und den Anteil an Restaustenit an Zahnköpfen einer Radwelle mit ca. 1 Meter Durchmesser gemessen, ohne dass diese ausgebaut werden musste.   

Haben Sie Fragen ….? â€“ Dann sprechen Sie mit unseren X-Stress-Spezialisten – er nimmt sich gerne Zeit für ein unverbindliches Fachgespräch: 

Max Diedering, Leiter Werkstoffe, +49 (0)8106 994 114, undefinedEmail 

Übrigens: unsere Labore sind nach DIN ISO EN17025 akkreditiert für die Bereiche Werkstofftechnik und chemische Analytik.

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GWP Gesellschaft für Werkstoffprüfung mbH
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Dr. Julius Nickl